Sonntag, 2. Oktober 2011

Im Wesentlichen nichts Neues


Ein paar weitere Tage sind vergangen. Die Zeit vergeht schnell, wenn mir auch die noch verbleibende Zeit manchmal ewig vorkommt.

Super viel neues, aufregendes erlebe ich nicht unbedingt. Die Schule nimmt mich ganz schön ein, ich habe viel zu tun.




Wirklich gefällt mir diese Schule nicht. Im Moment haben sie Stress, weil sie das Geld, das Eltern gespendet haben, damit Kinder, die zu Halbwaisen werden, dennoch auf die Schule gehen dürfen, für neue Gebäude ausgegeben haben. Alle reden sich hinaus und finden es doof, dass man jetzt mit den Fingern auf sie zeigt. Ich habe eine Meinung dazu, aber behalte die erstmal für mich :)

Viele Schüler hab ich mittlerweile gerne. Oft muss ich daran denken, wie ich wohl war, als ich noch auf so kleinen Beinen durch die Gegend gewuselt bin. Viele Dinge, die die meisten der Kinder haben, hatte ich damals nicht.



Abends bin ich schon dann und wann einmal weggewesen. Die Hälfte der Male habe ich Menschen sich prügeln sehen. Immer ein Stück weg von mir, aber dennoch immer in der Nähe. Man selber ist natürlich sicher, so lange man sich nicht einmischt (und ich werde das sicher nicht tun...). Manche Mexikaner stellen sich um die Prügelnden und filmen das Ganze mit dem Handy. Wahrscheinlich kann man sich das dann auf youtube ansehen. Yeah!




Man sagt, in Puebla ist man vor allem deswegen sicher, weil hier die ganzen Drogenbosse wohnen ^^ Der letzte große Drogenboss, der gefasst wurde, war der Nachbar der anderen Praktikantin, die hier aufgewachsen ist^^ Vielleicht gehen ein paar Drogenbosssprösslinge auch auf die Schule :) Geld genug müssten sie ja haben :)


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen