Montag, 10. Oktober 2011

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Ich habe länger nichts mehr geschrieben. Aber das heißt nicht, dass hier nichts passiert ist :)
Nach Schreiben war mir aber dennoch nicht. Und der Artikel jetzt wird sicher auch nicht der Fröhlichste werden.
An der Schule ist zur Zeit sehr gedrückte Stimmung. Der Leiter der Grundschule, ein sehr netter, freundlicher und lebensfroher Mann ist am Freitag gestorben. Er war sowohl bei den Kindern, als auch bei allen anderen extrem beliebt.
Ich selber habe ihn nur ein paar Mal gesehen und ein paar Mal mit ihm geredet und bin auch sicher alt genug, um damit umgehen zu können. Für die Kleinen ist das schwieriger und ich bin ganz froh, dass ich mich noch aus der Affäre ziehen kann und mit den Schülern nicht darüber reden muss.
Schlimm ist das trotzdem. Vor allem weil er so extrem nett war. Und wie erklärt man einem so kleinen Stöpsel, dass jemand einfach nicht wiederkommt, der noch vor kurzem quietschlebendig in der Gegend herumgehüpft ist?


Auch sonst hört man hier Nachrichten, die einen eher schlucken lassen.
Dadurch dass der derzeitige Präsident die Drogenbanden so extrem verfolgt, ist es für sie schwieriger geworden, mit Drogen Geld zu verdienen. Das Geld, das ihnen demzufolge fehlt, müssen sie sich nun woanders beschaffen und erpressen so alle möglichen Institutionen. Unter anderem auch Schulen, vor allem in Veracruz. Eine Schule hat scih geweigert zu zahlen und am nächsten Morgen lagen acht Köpfe vor der Tür.
Hier in Puebla ist man sicher. Dennoch finde ich solche Sachen schlimm.
So, damit höre ich nun auf. Das nächste Mal fällt mir sicher wieder etwas positiveres ein.

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