Ich bin deswegen ein bisschen in der Gegend herumgefahren, habe meine Füße ins Meer gehalten und kleine Schildkröten in den Händen, habe mit einer mexikanischen Familie zu Abend gegessen, mit Kakerlaken und Eidechsen unter einem Dach gewohnt, Strandspaziergänge gemacht, war in El Tajin, Monte Alban und Mitla, drei beeindruckenden Ruinen, habe über einer Schokoladenfabrik gewohnt, mich in Oaxaca verliebt, Metzcal getrunken (den Tequila mit dem Wurm am Boden), aber zum Glück den Wurm nicht erwischt, den dicksten Baum der Welt gesehen, bin durch die Straßen Oaxacas getanzt (die übrigens an jeder Ecke nach Schokolade duften), durch einsame Gegenden Mexikos gefahren, auf dem Friedhof gewesen, habe viel, viel nachgedacht, aber auch gelacht.
Kurz gesagt: es mir gut gehen lassen, wenn das Heimweh auch noch nicht ganz verflogen ist.
Bin aber letztendlich zu dem Schluss gekommen: Mexiko ist wunderschön, wenn es auch Schattenseiten hat, die man an allen möglichen Ecken sieht. Der Wunsch etwas daran zu ändern, den gibt es wohl – nur die Möglichkeit, die - denke ich - kaum.
Ein paar Eindrücke könnt ihr euch selbst ansehen, alles Wesentliche lieber persönlich:
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